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Kompetenzerwerb im und Voraussetzungen für ein Mathe-Studium

Welche Kompetenzen erwirbt man im Mathematikstudium über das konkrete mathematische Wissen hinaus?

Im Mathematikstudium erwirbt die/der Studierende neben mathematischen Fähigkeiten u.a. die folgenden Kompetenzen:

  • Problemstellungen und Sachverhalte präzise zu formulieren,
  • Strukturen und Analogien zu erkennen,
  • Zusammenhänge zu entdecken und zu hinterfragen,
  • aus Spezialfällen eine Gesetzmäßigkeit abzuleiten,
  • Lösungsstrategien und -verfahren zu entwickeln,
  • die "Denkökonomie" von Abstraktionen zu nutzen,
  • sich selbstständig in neue Aufgabengebiete einzuarbeiten.

Daher sind Mathematiker/innen universell einsetzbar und sind sehr begehrte Absolventen/innen!

Was bietet ein Mathematikstudium?

Mathematik ist nützlich, und Mathematiker haben fast immer einen gesicherten guten Arbeitsplatz: Als Sprache von Naturwissenschaften und Technik ist Mathematik inzwischen in fast allen Lebensbereichen präsent

  • Die Verschlüsselung Ihrer Internetkommunikation, insbesondere des Online-Bankings, basiert ebenso wie die Datenkomprimierung im jpg-Format auf mathematischen Algorithmen.
  • In Krankenhäusern und bei strategischen Entscheidungen in Unternehmen werden Daten mit statistischen Methoden ausgewertet und interpretiert.
  • Dann gibt es natürlich noch unzählige klassische Anwendungen in den Ingenieursbereichen von der Modellierung von Autokarosserien über Problemen in der Luft- und Raumfahrt bis hin zur Modellierung von Prozessen in Hochöfen in der Stahlindustrie.     

Mathematik ist schön und elegant: Die am Anfang des Studiums ungewohnten abstrakten Strukturen der mathematischen Inhalte besitzen eine schlichte Eleganz, die man schnell zu schätzen lernt. Das Verständnis mathematischer Inhalte macht diese einfach und ist ein sehr befriedigendes Erlebnis.

Mathematik schult Denkweisen und Arbeitsmethoden: In der Mathematik werden Sachverhalte klar, präzise und eindeutig definiert. Dies ist zunächst ungewohnt und herausfordernd und manchmal auch überraschend. Hat man sich aber daran gewöhnt, so wird man dies zu würdigen wissen. Durch die klaren Strukturen und logischen Zusammenhänge schult ein Mathematikstudium das logische und strukturierte Denkvermögen wie kein anderes Fach.

Für wen ist ein Mathematikstudium geeignet?

Wenn Sie

  • Freude am logischen und abstrakten Denken haben,
  • Interesse an genauer Begriffsbildung und präzisem Formulieren haben,
  • die Freude und den Ehrgeiz haben, einer Sache auf den Grund zu gehen,
  • Neugier besitzen,
  • und über Durchhaltevermögen verfügen,

dann sollten Sie ein Mathematikstudium in Erwägung ziehen.

Manche angehenden Studierenden, die Spaß an Mathematik haben, haben trotzdem Hemmungen sich für ein Mathematikstudium zu entscheiden, weil sie Sorge haben, ob Sie mit dem anspruchsvollen Studienfach zurecht kommen. Falls Ihnen das auch so geht, lassen Sie sich aus den folgenden drei Gründen nicht vom Mathematikstudium abschrecken:

  • Dies geht vielen anderen auch so, und man merkt sowieso erst im Laufe der ersten zwei Semester wie gut man mit dem Studienfach Mathematik zurechtkommt. Die Abiturnote in Mathematik hat hier wenig Prognosekraft - wichtiger ist, dass Sie Spaß an Mathematik und dem damit verbundenen Problemlösen haben.
  • Falls Sie nach ein oder zwei Semestern feststellen, dass sie doch lieber etwas anderes studieren wollen, haben sie bei "verwandten" Fächern wenig verloren. In Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik, Physik, Wirtschaftswissenschaften und Chemie benötigen sie immer Mathematikkenntnisse, und Sie können hier von den bereits erworbenen Kenntnissen aus dem Mathematikstudium profitieren.   
  • Selbst wenn Sie durch einen Studienfachwechsel ein oder zwei Semester länger studieren, wird Ihnen dieses auf dem Arbeitsmarkt nicht negativ angerechnet, wenn Sie den Studienfachwechsel plausibel begründen.

Die Universität der Informationsgesellschaft