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Montag, 08.04.2019 | 16.45 - 17.45 Uhr | Hörsaal D2

Mathematisches Kolloquium: Prof. Dr. Benjamin Rott, Universität Köln

Vortrag: Modelle des Problembearbeitungsprozesses: Ansätze von Studierenden zur Lösung geometrischer Probleme mit und ohne Technologieunterstützung

Abstract: Wie gehen Studierende mit (geometrischen) Problemen um? Und wie lässt sich ihr Verhalten in den entsprechenden Prozessen am besten beschreiben? Die meisten Modelle des Problemlösungsprozesses – wie das berühmte, vierschrittige Modell von Pólya – sind normativ, d. h. sie werden verwendet, um Lernenden vorzugeben, wie sie vorgehen sollten. Solche Modelle sind jedoch in der Regel nicht geeignet, das Problembearbeitungsverhalten zu beschreiben und zu analysieren. Daher wird im Vortrag die Entwicklung eines deskriptiven Modells vorgestellt. Mit diesem Modell kann man zwischen Studierenden, die in der Lage sind, ihre Prozesse zu regulieren, und Studierenden ohne entsprechende metakognitive Fähigkeiten unterscheiden. Das Modell zeigt zudem signifikante Unterschiede in den Prozessen von Studierenden, die mit Papier und Bleistift arbeiten, und Studierenden, die Dynamische Geometrie-Software verwenden.

Die Universität der Informationsgesellschaft