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Paderborner Kolloquium für den Mathematikunterricht (PaKoMath)

Das Institut für Mathematik der Universität Paderborn veranstaltet ab dem Schuljahr 2009/10 ein Kolloquium für den Mathematikunterricht.

Es richtet sich an alle, denen der Unterricht im Fach Mathematik an weiterführenden Schulen am Herzen liegt. In erster Linie sprechen wir mit der Veranstaltungsreihe Lehrerinnen und Lehrer, Referendarinnen und Referendare und Lehramtsstudierende an.

Die Teilnahme am Paderborner Kolloquium für den Mathematikunterricht kann als Lehrerfortbildung angerechnet werden. Genauere Informationen hierzu erteilt das PLAZ.


Das Paderborner Kolloquium für den Mathematikunterricht wird von Prof. Dr. Rolf Biehler und Prof. Dr. Christian Fleischhack organisiert.


 

Kolloquiumsvorträge 2. Schulhalbjahr 2016/2017

Achtung, ab Sommersemester 2017 neue Startzeiten!   

Donnerstag, 04. Mai 2017, 16:30 Uhr, Hörsaal D2
Jun. Prof. Dr. Alexander Salle, Universität Osnabrück
Differenzierender Unterricht im Klassenverband mit Blütenaufgaben

Abstract: Blütenaufgaben sind ein Aufgabenformat zur individuellen und differenzierten Förderung im Mathematikunterricht.
Im Vortrag werden folgende Fragen beantwortet:
- Was sind Blütenaufgaben?
- Wie bearbeiten Schülerinnen und Schüler Blütenaufgaben?
- Wie lassen sich Blütenaufgaben in einem differenzierenden Unterricht im Klassenverband einsetzen?
Grundlage für die Beantwortung sind die Ergebnisse einer empirischen Studie aus dem SINUS.NRW-Projekt, in der die Aufgabenbearbeitungen von ca. 2000 Schülerinnen und Schülern analysiert wurden. Abschließend werden Perspektiven zum Einsatz und zur Weiterentwicklung des Formats der Blütenaufgabe vorgestellt.

Donnerstag, 29. Juni 2017, 16:30 Uhr, Hörsaal D2
Dr. Nikola Leufer, Universität Münster
"Aber sicher wär' ich mir nicht" - Verständnis und Missverständnis von Schätzaufgaben im Mathematikunterricht

Abstract: Realitätsbezogene Aufgaben erfordern - neben fachlichen Kompetenzen - das angemessene Hin- und Herwechseln zwischen der „realen Welt“ - z. B. des Sachkontextes - und der „mathematischen Welt“. Dies gilt in ähnlicher Weise auch für Schätzaufgaben, in denen Lernende eigene Annahmen und Größenvorstellungen in angemessener Weise einbringen müssen.
Doch was ist angemessen?  Wann sollen beispielsweise Informationen aus der "realen Welt" berücksichtigt werden (und welche?), wann wird nur der Umgang mit im Aufgabentext gegebenen Daten erwartet? Wann muss geschätzt und wann muss gerechnet werden?
Beobachtungen im Unterricht sowie in Prüfungs- und Interviewsituationen im Rahmen einer Studie zu realitätsbezogenen Aufgaben zeigen auffallende Unsicherheiten bei Schülerinnen und Schülern einer zehnten Klasse im Umgang mit (realitätsbezogenen) Schätzaufgaben.
Interessant ist, dass gerade diejenigen Lernenden dieser Klasse besonders zögerlich eigene Annahmen und Größenvorstellungen ins Spiel bringen, die mit „traditionellen“ Anforderungen im Mathematikunterricht eigentlich gut zurechtkommen.
Im Vortrag wird diskutiert, welche Vorstellungen vom Schätzen diese Lernenden haben und welche Schwierigkeiten sich hieraus ergeben. Abschließend wird die Frage gestellt, was dies eigentlich für die fachdidaktische Idee des „Schätzens“ im Mathematikunterricht bedeutet.

 

 

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