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Paderborner Kolloquium für den Mathematikunterricht (PaKoMath)

Das Institut für Mathematik der Universität Paderborn veranstaltet ab dem Schuljahr 2009/10 ein Kolloquium für den Mathematikunterricht.

Es richtet sich an alle, denen der Unterricht im Fach Mathematik an weiterführenden Schulen am Herzen liegt. In erster Linie sprechen wir mit der Veranstaltungsreihe Lehrerinnen und Lehrer, Referendarinnen und Referendare und Lehramtsstudierende an.

Die Teilnahme am Paderborner Kolloquium für den Mathematikunterricht kann als Lehrerfortbildung angerechnet werden. Genauere Informationen hierzu erteilt das PLAZ.


Das Paderborner Kolloquium für den Mathematikunterricht wird von Prof. Dr. Rolf Biehler und Prof. Dr. Joachim Hilgert organisiert.


Kolloquiumsvorträge 2. Schulhalbjahr 2017/2018

Achtung, seit Sommersemester 2017 neue Startzeiten!   

Do., 12.04.2018, 16:30 Uhr, Hörsaal D2
Prof. Dr. Hans-Stefan Siller, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
(Mathematisches) Modellieren als ein zentrales Element zum Umgang mit realitätsbezogenen und authentischen Aufgaben

Abstract: Die Berücksichtigung von Lebenswirklichkeit(en) bzw. der Lebensweltbezug sind immer wieder formulierte Anforderungen an einen (modernen) Mathematikunterricht. Aber wie kann man das umfassend in Schule und Universität umgesetzt werden, v. a. und wie begegnet man der Frage: „Wofür brauchen wir das?“
Lehrkräfte benötigen daher umfassendes Wissen zum mathematischen Modellieren, was Wahrnehmungen zur Bedeutung des Modellierens für eine Vielzahl curricularer Inhalte einschließt. Im Vortrag wird mathematisches Modellieren als eine zentrale Idee für authentische Problemstellungen diskutiert. (Erste) Ergebnisse und qualitative Erkenntnisse aus der Durchführung mit Lernenden unterstützen die inhaltliche Perspektive

Do., 26.04.2018, 16:30 Uhr, Hörsaal D2
Prof. Dr. Helmut Küchenhoff, Ludwig-Maximilians-Universität München
Statistik - Big Data – Digitalisierung

Themen für den Mathematikunterricht?

Abstract: Durch die Verfügbarkeit von großen, immer unübersichtlicher werdenden Datenmengen ist eine regelrechte Goldgräberstimmung in Industrie und Wissenschaft entstanden. Zentral ist dabei die Frage, wie man die großen Datenmengen adäquat nutzen kann. Neben der sehr anspruchsvollen Verarbeitung der Datenmengen sind statistische Modelle ein zentrales Werkzeug, um adäquate Erkenntnisse aus den Daten zu gewinnen. In dem Vortrag werden dazu für den Mathematikunterricht geeignete reale Datenbeispiele diskutiert. Weiter werden Fragen nach der Validität und möglicher Verzerrungen von Datenanalysen diskutiert, die in der aktuellen "Big-Data"-Euphorie häufig übersehen werden. Das Verständnis für solche Fragen ist eine wichtige Fähigkeit, die im Mathematikunterricht vermittelt werden sollte.

Do., 07.06.2018, 16:30 Uhr, Hörsaal D2
Prof. Dr. Wilfried Herget, Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg
Mathematik ... angewandt, abgewandt – und zugewandt

Abstract: … angewandt: Mathematik lernen – wozu soll das gut sein? Eine Antwort darauf ist ein anwendungs- und realitätsorientierter Mathematikunterricht. Er zeigt: Mathematik ist nützlich.
abgewandt: Doch Mathematik kann auch einfach nur „schön“ sein. Für nichts gut. Einfach nur schön. In einen allgemeinbildenden Mathematikunterricht gehört auch diese Seite.
Dazu stelle ich eine Reihe einfacher, anschaulich-begreifbarer Beispiele vor. Und neben angewandt und abgewandt wird etwas Drittes deutlich, nämlich zugewandt: Um den Schülerinnen und Schülern „meine“ Mathematik näherbringen zu können, muss ich mich ihnen zuwenden – ehrlich, transparent, klar, verlässlich.

Hier geht´s zu einer Aufstellung der früheren Veranstaltungen!

The University for the Information Society