Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Paderborner Kolloquium für den Mathematikunterricht (PaKoMath)

Das Institut für Mathematik der Universität Paderborn veranstaltet ab dem Schuljahr 2009/10 ein Kolloquium für den Mathematikunterricht.

Es richtet sich an alle, denen der Unterricht im Fach Mathematik an weiterführenden Schulen am Herzen liegt. In erster Linie sprechen wir mit der Veranstaltungsreihe Lehrerinnen und Lehrer, Referendarinnen und Referendare und Lehramtsstudierende an.

Die Teilnahme am Paderborner Kolloquium für den Mathematikunterricht kann als Lehrerfortbildung angerechnet werden. Genauere Informationen hierzu erteilt das PLAZ.


Das Paderborner Kolloquium für den Mathematikunterricht wird von Prof. Dr. Rolf Biehler und Prof. Dr. Christian Fleischhack organisiert.


 

Kolloquiumsvorträge 2. Schulhalbjahr 2015/16

Donnerstag, 12. Mai 2016, 18 Uhr, Hörsaal D2
Dr. Daniel Frohn, Universität Bielefeld
Das Skalarprodukt in der analytischen Geometrie – Begriffliches Arbeiten und Aufbau  von Grundvorstellungen

Abstract: Die Analytische Geometrie in der gymnasialen Oberstufe wird zuweilen als eher langweilige Ansammlung verschiedener Verfahren zur Lage- und Abstandsbestimmung von Punkten, Geraden und Ebenenerlebt. Hinzu kommt, dass bei der Beschränkung auf lineare Objekte kaum authentische Anwendungsbezüge hergestellt werden können. Im Vortrag soll am Beispiel des Skalarproduktes dargestellt werden, wie begriffliches Arbeiten und der Aufbau von Grundvorstellungen in den Mittelpunkt des Unterrichts gestellt werden können, um auf diese Weise Lernprozesse in der analytischen Geometrie intensiver zu fördern. Hierfür erweist sich die Verbindung von arithmetischer und geometrischer Sichtweise als grundlegende Leitidee.

 

Donnerstag, 09. Juni 2016, 18 Uhr, Hörsaal D2
Prof. Dr. Katrin Rolka, Ruhr-Universität Bochum
Inklusion im Mathematikunterricht – eine Illusion?

Abstract: In den letzten Jahren ist der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung, die in allgemeinen Schulen lernen, beständig gestiegen. Insbesondere für den Mathematikunterricht in der Sekundarstufe I gibt es zahlreiche Vorbehalte, Bedenken und Fragen, wenn es um Inklusion geht, und zugegebenermaßen bislang wenig bereits umfassend erprobte Konzepte zur Gestaltung von inklusivem Mathematikunterricht. Im Vortrag werden an ausgewählten Beispielen exemplarisch Gelegenheiten zum gemeinsamen Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung aufgezeigt, wobei auch die Tatsache Berücksichtigung findet, dass nicht erst seit dem gesetzlichen Anspruch auf Inklusion die Schülerinnen und Schüler eine große Vielfalt an unterschiedlichen Voraussetzungen und Fähigkeiten mit in den Unterricht bringen. Darüber hinaus werden auch Fragen zu Haltungen und Einstellungen zur Inklusion thematisiert.

 

Donnerstag, 30. Juni 2016, 18 Uhr, Hörsaal D2
PD Dr. Axel Schüler, Universität Leipzig und Leipziger Schülergesellschaft für Mathematik
Förderung mathematischer Talente in der Leipziger Region

Abstract: Talente frühzeitig zu erkennen und zu fördern ist ein wichtiges Ziel sowohl im Sport, in der Musik als auch in den Naturwissenschaften. Im Grundschulalter werden mathematische Talente meist von den Eltern erkannt, welche dann Wege zur Förderung über den Unterricht hinaus suchen. Ab der Gymnasialstufe erfolgt die Talenterkennung in der Regel durch den Mathematiklehrer und durch die Teilnahme an Wettbewerben. Die Talententwicklung geschieht durch Ganztagsangebote an den Schulen oder an außerschulischen Lernorten; in kleineren Gruppen oder individuell zu Hause. Auf Grundlage der langjährigen Aktivitäten in der Leipziger Schülergesellschaft für Mathematik (LSGM) werden verschiedene Förderformate vorgestellt und miteinander verglichen: Präsenzzirkel, Korrespondenzzirkel, mathematische Stadtrallyes, die Aufgabe-des-Monats, Mathecamps, Winterschulen und Wochenendseminare. Bei allen Aktivitäten ist der Wettbewerbsgedanke verschiedenstark ausgeprägt und stellt in der Regel einen positiven Anreiz dar.

 

 

Die Universität der Informationsgesellschaft