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Paderborner Kolloquium für den Mathematikunterricht (PaKoMath)

Das Institut für Mathematik der Universität Paderborn veranstaltet ab dem Schuljahr 2009/10 ein Kolloquium für den Mathematikunterricht.

Es richtet sich an alle, denen der Unterricht im Fach Mathematik an weiterführenden Schulen am Herzen liegt. In erster Linie sprechen wir mit der Veranstaltungsreihe Lehrerinnen und Lehrer, Referendarinnen und Referendare und Lehramtsstudierende an.

Die Teilnahme am Paderborner Kolloquium für den Mathematikunterricht kann als Lehrerfortbildung angerechnet werden. Genauere Informationen hierzu erteilt das PLAZ.


Das Paderborner Kolloquium für den Mathematikunterricht wird von Prof. Dr. Rolf Biehler und Prof. Dr. Joachim Hilgert organisiert.


Kolloquiumsvorträge 1. Schulhalbjahr 2017/2018

Achtung, seit Sommersemester 2017 neue Startzeiten!   

Do., 30.11.2017, 16:30 Uhr, Hörsaal D2
Prof. Dr. Hans-Stefan Siller, Julius-Maximilians-Universität Würzburg

(Mathematisches) Modellieren als ein zentrales Element zum Umgang mit realitätsbezogenen und authentischen Aufgaben

Abstract: Die Berücksichtigung von Lebenswirklichkeit(en) bzw. der Lebensweltbezug sind immer wieder formulierte Anforderungen an einen (modernen) Mathematikunterricht. Aber wie kann man das umfassend in Schule und Universität umgesetzt werden, v. a. und wie begegnet man der Frage: "Wofür brauchen wir das?"Lehrkräfte benötigen daher umfassendes Wissen zum mathematischen Modellieren, was Wahrnehmungen zur Bedeutung des Modellierens für eine Vielzahl curricularer Inhalte einschließt. Im Vortrag wird mathematisches Modellieren als eine zentrale Idee für authentische Problemstellungen diskutiert. (Erste) Ergebnisse und qualitative Erkenntnisse aus der Durchführung mit Lernenden unterstützen die inhaltliche Perspektive. 

 

Do., 11.01.2018, 16:30 Uhr, Hörsaal D2
Jun.-Prof. Dr. Stefanie Rach, Universität Paderborn

Lernen aus Fehlern im Mathematikunterricht - Etablierung einer Fehlerkultur und Strategien zum Reflektieren von Fehlern

Abstract: Fehler bieten eine gute Lerngelegenheit im Mathematikunterricht und insbesondere für individuelle Lernprozesse. Schülerinnen und Schüler stehen Fehlern jedoch häufig negativ gegenüber und verfügen kaum über Strategien, um aus fremden oder eigenen Fehlern zu lernen. In diesem Vortrag werden zwei Projekte im Bereich der Sekundarstufe 1 vorgestellt, in denen Materialien zum Lernen aus Fehlern eingesetzt wurden. Das erste Projekt zielte darauf ab, eine positive Fehlerkultur im Mathematikunterricht zu etablieren und die Angst vor Fehlern zu vermindern. Im zweiten Projekt wurden Materialien zur Reflexion von eigenen Fehlern eingesetzt und deren Wirkung untersucht. Die Evaluationsergebnisse werden dahingehend diskutiert, welches Potential das Thematisieren von Fehlern im Mathematikunterricht besitzt.

 

Do., 01.02.2018, 16:30 Uhr, Hörsaal D2
Prof. Dr. Jürgen Richter-Gebert, TU München

Vom Modell zum virtuellen Labor - Beispiele aus der mathematischen Visualisierungspraxis
Abstract: Der Vortrag stellt einen Streifzug durch verschiedene (meist computergestützte) Projekte der mathematischen Visualisierung dar. Hierbei soll insbesondere der Frage nachgegangen werden, an welchen Stellen und mit welchem Aufwand sich in Visualisierungen ein echter Mehrwehrt aus dem Medium Computer (bzw. Tablet) gegenüber klassischen Medien ziehen lässt. Auch soll auf einige grundlegende mathematischen Probleme der interaktiven Visualisierung eingegangen werden. Ferner werden Aspekte des User-Interface Designs für mathematische Visualisierungen insbesondere im Zusammenhang mit Ausstellungen thematisiert. Begleitet wird der Vortrag von zahlreichen Demonstrationen (unter anderem Elementargeometrie, Schwarmsimulation und ornamentale Muster) auf Computer und Tablet aus Projekten aus vergangenen Jahre. Das Kolloquium findet von 16:30 bis 18:00 Uhr im Hörsaal D2 statt. Achtung, seit Sommersemester 2017 neue Startzeiten!

Die Universität der Informationsgesellschaft