Ma­the­ma­tik in Pa­der­born

Mathematische Forschung, von den Grundlagen bis zur Anwendung, ist der Schlüssel für technische Innovationen. Eine hochkarätige mathematische Ausbildung bildet den Grundstein für die Entwicklung zukünftiger Fachkräfte. Das Institut für Mathematik in Paderborn zeichnet sich durch eine breite Palette exzellenter Forschung aus, die von reiner Mathematik bis hin zu Industriekooperationen und Forschung in der Mathematikdidaktik reicht. In unserem Lehrangebot bieten wir in den Studiengängen Mathematik und Technomathematik eine Ausbildung auf internationalem Spitzeniveau an sowie hoch bewertete Lehramtsstudiengänge für die gesamte Bandbreite an Schulformen.

Ak­tu­el­les

Das Ge­heim­nis der 17 Mus­ter: Wie Ma­the­ma­tik zum Grei­fen nah wird

Sonderforschungsbereich vereint Expertisen der Universitäten Paderborn und Bielefeld

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Mit einer feierlichen Absolventenfeier im Audimax der Universität Paderborn verabschiedete die Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik am 26. Juni 2026 ihre Absolventinnen und Absolventen.

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PhD Pitch: Prä­sen­tie­ren Sie Ih­re For­schung in drei Mi­nu­ten

Die Fakultät lädt herzlich zum ersten PhD Pitch am 15. Juli 2026 von 14:00 bis 16:00 Uhr in den Hörsaal O2 ein.

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For­schung

In unserem Institut für Mathematik erstreckt sich unsere Forschung von exzellenter Grundlagenforschung bis zu interdisziplinärer Zusammenarbeit. Im SFB TRR 358 'Ganzzahlige Strukturen in Geometrie und Darstellungstheorie' forschen Mathematiker aus den Bereichen Analysis und Algebra über traditionelle Fachgrenzen hinweg. Darüber hinaus konzentrieren wir uns auf Gebiete wie Stochastik, angewandte Mathematik und die enge Zusammenarbeit mit Industriepartnern. Ein starker Schwerpunkt liegt außerdem auf der Forschung im Bereich der Mathematikdidaktik, der durch gemeinsame Forschungsprojekte von Mathematikdidaktikern und Mathematikern bestens in das Institut integriert ist.

Stu­di­um

In­for­ma­ti­o­nen für Ziel­grup­pen

Nachrichten

30.06.2026

Ab­sol­ven­ten­fei­er 2026: Fa­kul­tät für Elek­tro­tech­nik, In­for­ma­tik und Ma­the­ma­tik ver­ab­schie­det ih­re Ab­sol­ven­tin­nen und…

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19.06.2026

PhD Pitch: Prä­sen­tie­ren Sie Ih­re For­schung in drei Mi­nu­ten

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07.06.2026

Ide­en­Ex­po in Han­no­ver geht in die zehn­te Run­de: Die Uni­ver­si­tät Pa­der­born ist mit in­ter­ak­ti­vem Stand ver­tre­ten

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03.06.2026

Pa­der­bor­ner Ma­the-Ent­de­cke­rin­nen Tag (Pad­MEET) 2026: Ma­the­ma­tik kre­a­tiv er­le­ben

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03.06.2026

Wei­er­straß-Vor­le­sung 2026: Prof. Pe­ter Clive Sar­nak kommt nach Pa­der­born

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29.05.2026

Ab­sol­ven­ten­fei­er un­se­rer Fa­kul­tät am 26. Ju­ni 2026

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23.04.2026

An­tritts­vor­le­sun­gen von Jun.-Prof. Dr. Ja­ni­na Letz und Prof. Dr. Ste­phan Stad­ler

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06.02.2026

Über 200 Teil­neh­men­de beim „Tag der Ma­the­ma­tik“: In­sti­tut für Ma­the­ma­tik zu Gast an der Chris­ti­an-Rauch-Schu­le in Bad Arol­sen

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29.01.2026

An­tritts­vor­le­sun­gen von Prof. Dr. Ma­r­cel Cam­pen und Prof. Dr. Mar­tin Ulirsch

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27.11.2025

Neue Im­pul­se für For­schung und Leh­re: An­tritts­vor­le­sun­gen von Bin­der und Ja­lowy

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25.11.2025

"Shang­hai-Fä­cher­ran­king": In­sti­tut für Ma­the­ma­tik schnei­det er­neut sehr gut ab

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18.11.2025

Ma­the­ma­ti­k­leis­tungs­kur­se der Ma­ri­en­schu­le Lipp­stadt zu Be­such am In­sti­tut für Ma­the­ma­tik

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08.10.2025

3. Run­de der Kol­lo­qui­ums­rei­he „Pa­der­bor­ner Per­spek­ti­ven auf In­klu­si­on"

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29.09.2025

Na­boj Ma­the­ma­tik Wett­be­werb mit Pa­der­born als ein­zi­gen Stand­ort in NRW

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16.09.2025

Start des Pro­jekts Ma­the-Aben­teu­er an der Uni­ver­si­tät Pa­der­born

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Weitere Neuigkeiten

Wie be­re­chen­bar ist Cha­os?

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Das Bild ist bekannt: Wird Tinte in ein Wasserglas getropft, entsteht ein kompliziertes und in sich verworrenes Schlierenmuster. Mit der Zeit verteilt sich die Farbe und das anfängliche Durcheinander gerät ins Gleichgewicht – eine Eigenschaft, die sogenannte chaotische Systeme aufweisen. Mit diesen (Un)Ordnungen beschäftigt sich die mathematische Chaosforschung, die jetzt im Fokus junger Wissenschaftler der Universität Paderborn steht. Ab Oktober nimmt dort eine Emmy Noether-Gruppe ihre Arbeit auf, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit rund 1,2 Millionen Euro gefördert wird.

Unter der Leitung von Jun.-Prof. Dr. Tobias Weich von der Arbeitsgruppe Spektralanalysis werden die chaotischen Systeme mathematisch studiert. Dazu erklärt Weich: „Wir untersuchen sehr abstrakte dynamische Modelle, die in der reinen Mathematik an vielen zentralen Stellen auftauchen. So ist zum Beispiel die gleichförmige Bewegung von Teilchen in einem gekrümmten Raum unter bestimmten Bedingungen chaotisch. Eine aktuelle Fragestellung, mit der sich die Nachwuchsgruppe dann u. a. beschäftigen wird, ist, inwiefern das Streben in Richtung Gleichgewicht mit geometrischen Eigenschaften des gekrümmten Raumes zusammenhängt.“

Zwei Nachwuchsgruppen pro Jahr

Weich: „Pro Jahr richtet die DFG bundesweit für gewöhnlich im Schnitt nur zwei Emmy Noether-Gruppen im Bereich der Mathematik ein“. Das Programm ermöglicht es besonders qualifizierten Nachwuchswissenschaftlern, sich durch die Leitung einer Nachwuchsgruppe über einen Zeitraum von sechs Jahren für eine Hochschulprofessur zu qualifizieren. Weich weiß dabei insbesondere den Stellenwert internationaler Zusammenarbeit zu schätzen: „Die Förderung intensiviert die starke Vernetzung mit Kooperationspartnern in den USA, Frankreich und Japan“. Den Doktoranden biete sich dadurch die seltene Gelegenheit, einen Teil ihrer Promotionszeit in Berkeley, am MIT oder der Université-Paris-Sud zu verbringen, fügt der Paderborner Mathematiker hinzu.

Laut Weich liefere das Institut für Mathematik ein exzellentes Umfeld für die Forschungsvorhaben: „Auf dem Gebiet der Harmonischen Analysis auf Lie-Gruppen, was für unsere Arbeit essentiell ist, besitzt Paderborn ein internationales Renommee.“ Auch das ausgezeichnete Ausbildungsniveau der Studierenden sei ein ausschlaggebender Faktor bei der Standortwahl gewesen, so Weich weiter. „Durch die Einführung thematischer Masterschwerpunkte erhalten die Studierenden eine fokussierte Mathematikausbildung, durch die sie direkt in aktuelle Forschungsfragen einsteigen können“.

Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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